Budapesti libegő
Mit dem Sessellift über Budapest!
Mit der Kindereisenbahn fährt man am Rande Budas durch die Hügellandschaft durch Regionen, wo keine Busse und Bahnen fahren. Einerseits deshalb, weil dort kaum Menschen leben, andererseits weil es dort zu hügelig und steil ist. Ein wunderbares Naherholungsgebiet für die Budapester zum Wandern und zum Picknicken.
Eine Möglichkeit aus dem äußersten Winkel des XII. Bezirks wieder in die bebaute Stadt zu kommen ist seit 1970 ein Sessellift, der einen über die Häuser hinweg nach unten Richtung Donau einschweben lässt. Teilweise sind die Bäume so beschnitten, dass der Sessellift hindurch geht und man kann den Menschen fast in die Fenster, zumindest aber auf den Balkon schauen.
Das schönste daran ist die Stille, mit der man sich seinem Ziel nähert. Kein lauter Motor ist zu hören und auch die – weit voneinander entfernten – Mitfahrenden sind meist sehr ruhig. Es können immer zwei Personen gemeinsam fahren, was die Fahrt natürlich angenehmer macht.
Die Fahrt dauert zwölf Minuten, in denen man 262 Höhenmeter überwindet. Empfehlenswert ist die Fahrt hinunter, da man dann nach Budapest rein schaut, aber man kann natürlich auch hochfahren. Eine Strecke von 1.040 Metern wird insgesamt zurückgelegt. Wem das Erbauungsjahr 1970 zulange zurückliegt: 2010 wurde der Sessellift rundum erneuert.
Die Strecke führt vom János-hegy, wo auch die Kindereisenbahn hält, bis zur Zugligeti Haltestelle (allomas). Von dort aus fährt ein Bus direkt zur Donau in die Stadt.
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